Mittlerweile ist eine ganze Zeit vergangen und was soll ich euch sagen? So einen richtigen Alltag gibt es bei uns noch nicht. Zumindest nicht richtig. Irgendwie kommt immer irgendwas dazwischen. Der kleine und ich sind viel unterwegs gewesen, hatten familiären Besuch bei uns und dann kamen arge Bauchschmerzen und zuletzt der 5 Wochenschub dazwischen. Aber trotzdem möchte ich euch einmal kurz ein paar Erkenntnisse der letzten Wochen mitteilen:

1. Wenn Noah anfängt zu knötern und andere Menschen sind dabei, heißt es immer gleich sofort, dass er müde ist und wir ihn doch hinlegen sollen – und das, obwohl er vorher schon Stunden geschlafen hat.

2. Weint er, hat er auch sofort immer Hunger – im schlimmsten Fall würde ich davon wissen und ihm nichts geben und ignorieren. Zugegeben: Ja, manchmal zögere ich das Stillen noch ein wenig hinaus, weil 1,5 Stunden finde ich recht wenig, dann wird schon versucht ihn zu den 2 Stunden zu bringen.

3. Baden ist anscheinend ziemlich cool und könnte noch öfter gemacht werden, dagegen ist er eine Mimose, wenn es ums Gesicht waschen geht. Allgemein, wenn es um seinen Kopf geht, also auch das überziehen von Pullovern.

4. Scheinen viele Pullover zu eng geschnitten für den Dickschädel des kleinen zu sein, da kann man schon verstehen, dass er das nicht mag!

5. Der Dickschädel ist auch schuld daran, dass wir so ziemlich alle Mützen aussortiert haben, weil sie entweder zu klein waren oder zu unpraktisch, z.B. wenn kein Band zum Zubinden dran ist. Deswegen wurde eine Mütze schon mit 34 cm gekauft, bei der nicht wirklich auffällt, dass sie noch ein wenig zu groß ist.

6. Wieso kosten Pampers eigentlich überall unterschiedlich viel? Es ist krass, wie sich die Preise zum Beispiel von DM/Rossmann zu EDEKA unterscheiden. Und wieso haben DM und Rossmann nur die BabyDry in Kartons?

7. Mathias mag die DM-Windeln und ich die Feuchttücher von Rossmann nicht. Und wieso gibt es so viele verschiedene Arten von Milchnahrung? Wir haben jetzt einmal Pre-Nahrung gekauft, da ich jetzt zwei mal die Woche zum Fußballtraining gehe und Mathias so zur Not mal eine Flasche machen kann. Klar pumpe ich zwischendurch noch ab und die Flaschen werden erst verfüttert, aber da Noah durch den Wachstumsschub öfter kam, war teilweise kaum noch Milch zum Abpumpen vorhanden.

8. Man braucht mit Kind doppelt so lange, obwohl man zu zweit ist. Das haben wir festgestellt, als meine Schwester da war und wir uns abgewechselt haben mit fertig machen und Noah beschäftigen.

9. Ich komm irgendwie im Haushalt nicht so voran, wie ich es gerne hätte. Zumindest mit dem Wäsche waschen komm ich mit, denn Noah liebt es vor allem bei mir dann seine Notdurft zu verrichten, wenn man ihn wickelt. Deswegen ist der Handtuchverbrauch bei ihm Enorm. Es hat sich schon gebessert.

10. Wir haben schon einen Sack voller Kleidung, die wir aussortiert haben, weil sie zu klein oder zu unpraktisch (wir kommen mit den Wickelbodys zum Beispiel nicht klar, die sind doof!) sind. Der wird an Ostern meiner Schwester mitgebracht (sie bekommt diesem Sommer auch einen kleinen Sohn).

11. Noah liebt es getragen zu werden. So verbringen wir auch zuhause viel Zeit, damit ich beide Hände frei habe und das minimale im Haushalt machen kann, was ich schaffe. Er lässt sich aber auch Phasenweise absetzen und ist dann fröhlich am Gucken, Gurren und Grinsen – gerne auch am „spielen“ mit seinem Trapez.

12. Er liebt es mitten im Getümmel zu sein. Je mehr los ist, desto ruhiger wirkt er zumindest. Und mit Kind wird man überall angesprochen. „Was ist es denn?“ – „Wie alt ist der kleine?“ –  „Sehr süß, das Baby!“ – „Der sieht Ihnen aber wie aus dem Gesicht geschnitten…“. Junge. 1 Monat, 1 Woche & 4 Tage. Ja. Ein bisschen hat er aber auch vom Papa.

13. Auf einmal melden sich Menschen wieder, mit denen man lange nichts mehr zu tun hatte und wollen ständig auf dem neusten Stand gehalten werden (über das Bloggen hinaus, das in letzter Zeit leider ziemlich gelitten hat). Und ich frag mich nur: „Ist euer Interesse jetzt mir oder dem Kleinen geschuldet?“

Hanna
Author

Mama Hanna (27 Jahre jung) kommt gebürtig aus einer kleinen Stadt mitten in Schleswig-Holstein. Seit 2011 wohnt sie mit ihrem Mann (2016) im Münsterland. Der gemeinsame Sohn kam 2014 auf die Welt und machte sie zur Familie. Ende 2018 gibt es weiteren Nachwuchs.

2 Comments

    • Hanna
      Hanna Reply

      Klar. Er ist das beste, was uns passieren konnte. Wir genießen viele Momente, weil ehrlich gesagt könnte man ihn auch manchmal zum Mons schießen, aber bei welchen zwischenmenschlichen Beziehung ist das nicht so?! ;)

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