Einige haben es vielleicht bei Facebook oder Twitter mitbekommen. Ich war die letzten 6 Tage einem neuen Experiment ausgesetzt. Ich war die ganze Zeit mit Noah allein zuhause, weil der Herr mit seinen Kumpels auf einem Festival war. Und ja, natürlich darf er das! Ich mag euch jetzt einmal erzählen, wie die letzte Woche für mich und unserem Sohn war. Spannend war dann auch der Umstand, dass meine Arbeitswoche wieder startete, der Kindergarten aber noch Urlaub hatte.

1. Tag

Am ersten Tag bin ich früh aufgestanden und habe mich um 6:20 Uhr bei der Arbeit eingestempelt. Es war der Dienstag. Dienstag ist bei uns der Tag, an dem unsere Babysitterin Noah normalerweise vom Kindergarten abholt. Das ermöglicht es uns an diesem Tag mit nur einem Auto zur Arbeit zu fahren, ohne dass einer von uns „minus“ macht. An diesem Tag hat der Papa Noah dann zu unserer Babysitterin gebracht – um 10 Uhr rum. Um 15 Uhr habe ich ihn dann dort abgeholt und den Rest des Tages haben wir dann zum Teil zu hause und auf dem Sportplatz verbracht. Dort haben wir meiner Fußballmannschaft beim Training zugeguckt.

2. Tag

Der zweite Tag war am Mittwoch. Mittwochs ist bei uns der feste Oma-Tag in der Woche. So war es auch an diesem Tag möglich ganz früh anzufangen. Ich habe mich um 6:05 Uhr bei der Arbeit eingestempelt und war am Nachmittag wieder hier. Da konnte ich schnell eine Wäsche anschmeißen. Dann habe ich schonmal das Kinderbett ins Auto eingeladen und habe das Kind von der Oma und dem Opa abgeholt. Danach sind wir zum Patenonkel von Noah gefahren und haben schonmal das Bett vorbeigebracht und sind mit den Cousins zusammen wieder zum Sportplatz gegangen. Denn da war an dem Tag ein Freundschaftsspiel der Damenmannschaft. Da haben wir dann kräftig angefeuert! Am Abend gab es ein kleines Wassereis für Noah und für mich ein Radler in netter Gesellschaft.

3. Tag

Am Donnerstag habe ich Noah dann zu 7:30 Uhr zu seinem Patenonkel gebracht. Auf der Arbeit war ich also erst später. Ich habe ihn am Abend wieder dort abgeholt. Die Zeit schien er genossen zu haben. Auch haben seine Cousins ihn wohl sehr geschafft. Ein wunder, dass er nicht direkt im Kinderwagen eingeschlafen ist. Dann nochmal eben schnell bei den Nachbarn vorbei etwas abholen. Da haben wir uns dann noch Abendessen abgestaubt. Kekse. Gespräche. Und etwas zu trinken. Die Nacht hat Noah dann auch bei mir geschlafen… Und das ist echt selten, weil wir das eigentlich beide nicht können.

4. Tag

Erstmal haben wir schön verschlafen – weil ich vergessen hatte meine Wecker anzustellen. Dann hat Noah noch so fest geschlafen, dass ich ihn überhaupt nicht wach machen konnte. Selbst hochheben hat nicht funktioniert. Er hat den Kopf auf meine Schulter geschmissen und weiter geschlafen. Also sind wir noch später losgefahren, als wir wollten. Um 10 Uhr war er dann aber bei seiner Patentante zu besuch. Da haben wir auch Brötchen mitgebracht. Freitags arbeite ich nur einen halben Tag, war also am Nachmittag wieder zurück und habe ein bisschen ärger bekommen, dass ich schon wieder so früh da war. Der Lütte war immer noch am schlafen. Seit nach dem Frühstück. Hm… Schub? Dort sind wir noch bis Abends geblieben. Zuhause angekommen konnte Noah nicht in seinem Bett schlafen, weswegen er wieder zu mir durfte. Im Endeffekt hat er aber auf dem Fußboden geschlafen – ich Rabenmutter…

5. Tag

Samstag wollten wir dann eigentlich ausschlafen. Sind aber trotzdem um 7 Uhr aufgestanden. Sehr ungewöhnlich für uns! Noah kann am Wochenende auch gut und gerne mal bis halb 12 Uhr schlafen. Sonst haben wir einen ausgiebigen Kuschel-Tag gemacht und es uns gut gehen lassen. So schön im Schlafanzug gammeln. Und ganz viel lesen. Zwischendurch wurde auch ein wenig aufgeräumt – irgendwie waren wir ja auch die ganze Woche nur zum Schlafen hier, da ist ein bisschen was liegen geblieben.

 


6. Tag

Der letzte und sechste Tag ist heute. Der Sonntag. Und was soll ich sagen? Auch heute haben wir einen Mama-Kind-Tag gemacht und ganz viel gegammelt, gekuschelt, gespielt und gelesen. Bis dann der Herr Papa anrief. Und mir sagte, dass er einfach mal 10 Stunden früher zuhause ist. Juchuuuu – ich brauch auch heute kein Abendessen machen! Jetzt steht er gerade mit dem Sohnemann in der Küche und sorgt für unser Leibliches wohl. Richtig gut!

Fazit

Es war möglich. Gut war, dass ich zwei Tage einfach richtig früh anfangen konnte. Das war genial. Aber ohne die Punktuelle Hilfe der Familie wäre ich aufgeschmissen gewesen. Eben, weil der Kindergarten noch Urlaub hat. Aber das hat sich ab nächste Woche auch erledigt. Und dann geht das alles hier wieder geregelte Bahnen… Aber nichts desto trotz bin ich froh, dass dieser Zustand kein Dauerzustand bei uns ist und wir uns in jeder Lage auf den Papa verlassen können!

Hanna
Author

Mama Hanna (27 Jahre jung) kommt gebürtig aus einer kleinen Stadt mitten in Schleswig-Holstein. Seit 2011 wohnt sie mit ihrem Mann (2016) im Münsterland. Der gemeinsame Sohn kam 2014 auf die Welt und machte sie zur Familie. Ende 2018 gibt es weiteren Nachwuchs.

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