Wir haben uns bewusst für einen Reborder als Autositz entschieden, weil wir viel Auto fahren. Als Referenzwert beim Einkaufen haben wir immer den vw up! gesehen, weil es das kleinere von beiden Autos ist. Ist der Reboarder im Citroen C4 besser?

Als mein Alltagsauto ist der VW up einzustufen. Zu beginn habe immer ich Noah in den Kindergarten gefahren. Oder sonst wo hin. Ist Mathias doch mal mit ihm gefahren, dann haben wir es einfach gemacht und die Autos getauscht. Wie der Reboarder in dem VW up! ist, haben wir euch ja schon mal berichtet. Als ich in der Uni war, haben wir den Reboarder jetzt mehr als 2 Monate hauptsächlich im Citroen C4 gehabt. Nun also unser Alltagstest mit besagtem Reboarder im „größeren“ Auto.

Größeres Auto gleich mehr Platz!

Ja, das kann man definitiv unterschreiben. Also der Platzbedarf ist ja nicht unterschiedlich. Wir haben den Reboarder immer noch recht nah am Sitz eingebaut. Und der Vordermann hat definitiv mehr Platz, als im VW up! Bei zwei Klassen höher, sollte dies jedoch keine Überraschung sein.

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Dennoch muss man auch gleichzeitig dazu sagen: Nein! Beim Einsteigen ist der Citroen echt umständlich, weil man Noah schon eher manövrieren muss. Das Dach fällt einfach zu sehr ab, weswegen das Einsteigen für uns wesentlich umständlicher ist – vor allem im Vergleich.

Sitze sind in allen Autos gleich…

Definitiv nicht. Während Noah im up! meistens auf der zweiten, also der mittleren Neigungsposition sitzt, müssen wir ihn im Citroen auf die Schlafposition stellen, damit er gerade sitzt. Das ist natürlich bei längeren Fahrten ein Problem. Denn für solche Situationen ist die Schlafposition ausgelegt. Dafür, dass man den Sitz etwas neigen kann, damit der Kopf beim Schlafen nicht nach vorne fällt.

sitzeinstellungen

Noch ein Manko!

Immer wieder fällt uns beim fahren auf, wie groß der Totewinkel beim Citroen ist. Das ist bei dem up! durch einen kleinen Weitwinkelbereich gar nicht so. Steht der Reboarder aber hinterm Beifahrer, dann sieht man beim Schulterblick vor dem Abbiegen rein gar nichts. Deswegen fahre ich in der Konstellation mit Kindersitz und Citroen in Münster total ungerne Auto. Weil dort einfach viele Radfahrer sind und ich Angst habe, irgendwann doch mal einen zu übersehen. Aber auch bald hat sich dieses Dilemma für uns erledigt…

Unser Fazit

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Ja, im Citroen hat man mit dem Reboarder mehr Platz – es ist ja auch ein größeres Auto. Dennoch finden wir beide, dass sich der up! mit dem Reboarder besser schlägt. Weil wir dort wirklich die Schlaffunktion nutzen können. Keine Angst haben müssen irgendwann mal einen Radfahrer vor dem Auto zu haben. Zudem ist es einfacher das Kind in den Kindersitz zu setzen. Dies sind Punkte, die uns im Alltag wichtig sind. Da macht der Umstand, dass das Auto größer ist für uns im Alltag kein Grund, warum er sich besser eignen sollte.

Author

Mama Hanna (25Jahre jung) kommt gebürtig aus einer kleinen Stadt mitten in Schleswig-Holstein. Seit 2011 wohnt sie mit ihrem Mann (2016) im Münsterland. Der gemeinsame Sohn kam 2014 auf die Welt und machte sie zur Familie.

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