Bevor wir Eltern wurden war vieles einfacher. Also zwecks zur Arbeit kommen und wieder nach Hause. Wir sind nämlich einfach zusammen gefahren. Ich musste mir angewöhnen früh aufzustehen – aber das war okay. Während Mathias das Auto fuhr, konnte ich noch eine halbe bis ganze Stunde im Auto schlafen – da ging das noch.

2014 zog unser Zweitwagen ein!

Anfang 2014 wurde unser Sohn geboren. Im August habe ich in meiner Elternzeit für ein paar Stunden in der Woche wieder gearbeitet. Und dann stellte sich die Frage: „Wie komme ich nur zur Arbeit?“. Wir haben in einem kleinen Dorf gewohnt. In den Niederlanden waren wir schneller, als in Münster (wo wir arbeiten). Die Zugverbindung war einfach nur bescheiden, weil wir a) Umsteigen mussten und b) dann auch noch 30 Minuten Aufenthalt an einem kleinen Bahnhof hatten, der nicht mal einen Bäcker hat. Außerdem musste ich auch noch zeitweise nach Hameln pendeln um zur Uni zu können. Auf meine Mitfahrgelegenheit konnte ich nicht mehr zurück greifen, denn ich habe meine Ausbildung ja verlängert. Und in meinem Kurs an der Uni war nun kein Azubi aus unserer Firma mehr. Also machten wir uns auf die Suche und haben meinen kleinen Zweitwagen – einen VW up! – gekauft.

VW up | familiert.de

2016 sind wir in unser Haus gezogen

2016 haben wir nicht nur geheiratet, sondern sind auch in unser Haus gezogen. Und das Haus ist nun in einer anderen Stadt. Von hier gibt es eine vernünftige Zugverbindung zur Arbeit – zumindest für Mathias. Wir fahren immer noch ab und zu mit dem Auto, aber wir benötigen definitiv keinen Zweitwagen mehr. Also haben wir unseren VW up! im Sommer 2017 verkauft.

Was hat uns gestört?

Mehr Zeit verging, als wir hier wohnten und irgendwann störte uns eine andere Tatsache: Das einkaufen! Mal eben schnell geht bei uns nichts. Wir müssen ewig rumgurken, bis wir aus dem Wohngebiet draußen sind. Mit dem Fahrrad sind wir doppelt so schnell. Also sind wir immer öfter mit Fahrrad gefahren. Und wie oft ist der andere mit dem Auto hinterher gefahren, weil wir doch zu viel eingekauft hatten? Oder Noah einfach nicht mehr konnte, weil die Strecke noch zu weit war? Zu oft… Wir waren es gewohnt mit dem Auto zu fahren und hatten beide keine Lust mehr drauf. Also haben wir uns sehr intensiv – fast eineinhalb Jahre lang – mit dem Thema auseinander gesetzt.

Ein Lastenrad – die Lösung!

Wir brauchten etwas, womit wir beide auch mal mehr transportieren können, wollten uns aber gleichzeitig mehr körperlich betätigen. Mathias Fahrrad wurde zwischenzeitlich geklaut und den Fahrradanhänger hatten wir verkauft, weil der sehr unnütz Platz wegnahm. So haben wir uns gezielt mit Lastenrädern beschäftigt. Ich glaube wir sind so ungefähr jede größere Marke, die man in Deutschland erwerben kann, probe gefahren um wirklich UNSER perfektes Lastenrad zu finden. Zuerst haben wir uns für ein bestimmtes entschieden. Sind dann doch nochmal umgeschwenkt um im letzten Moment das zu nehmen, welches wir jetzt haben. Wir fahren nun ein Packster mit der 80er Kiste von Riese und Müller. Seit Mitte Oktober haben wir nun das Fahrrad und sind nach wie vor begeistert. Der Umstieg war schon komisch, aber er wäre härter gewesen, wenn wir ein Lastenfahrrad genommen hätten, dass nicht 100% zu uns passt oder auch direkt im Anschluss an den Verkauf des Zweitwagens gekommen wäre. Nun hatten wir die Zeit dazwischen und haben unser Autoersatz sehr lieben gelernt!

EinLastenrad als Ersatz zum Zweitwagen | familiert.de

Wir werden euch das Packster nochmal genauer vorstellen und zeigen. Würde euch auch interessieren, welche anderen Modelle wir uns angeschaut haben und warum es genau dieses geworden ist?

Author

Mama Hanna (25Jahre jung) kommt gebürtig aus einer kleinen Stadt mitten in Schleswig-Holstein. Seit 2011 wohnt sie mit ihrem Mann (2016) im Münsterland. Der gemeinsame Sohn kam 2014 auf die Welt und machte sie zur Familie.

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