Ein drittes Kind

Veröffentlicht am

23. Juni 2020

Geschrieben von

Hanna

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Es ist Ewigkeiten her, dass ich mich hier gemeldet habe. Weil sich viel bei uns getan hat. Und dank Corona hatte ich einfach keine Lust darauf hier Energie reinzustecken. Weil meine Energie in die Kommunalpolitik geflossen ist. Und in die Arbeit. Und in meine Kinder. Wenn ich denn überhaupt Energie hatte… 

Wir bekommen unser drittes Kind!

Denn ich habe sehr überraschend an Ostern festgestellt, dass ich wieder schwanger bin! Wir haben es drauf ankommen lassen, aber tatsächlich nicht damit gerechnet. Wer mir auf Instagram gefolgt ist, der wusste, dass ich Anfang Januar Hormonstörungen durch das Abstillen hatte. Das bedeutete, dass ich 4 Wochen lang durchgängig geblutet habe. Dies wurde gestoppt, dann hatte ich einmal die „Abbruchblutung“ und dann wieder nichts. Von daher wusste ich auch gar nicht im Ansatz, wie weit ich sein könnte. Nun wissen wir: Unser drittes Baby wird auf jedenfall Weihnachten mit uns außerhalb meines Bauches verbringen! Wir freuen uns alle riesig!

Schwangerschaft die dritte

Bisher ist die Schwangerschaft so komplett anders, als die der Jungs. Ich habe bisher keine(!) weiteren Eisenprobleme. Ich bin der Meinung, dass es daran liegt, dass ich kurz vorher wieder Eisen genommen hatte, weil dieser bei der Untersuchung beim Hausarzt niedrig war. Die ersten Wochen habe ich es weiter genommen, aber dann abgesetzt, denn ich hatte mehrmals Blutungen, die nicht weiter erklärt werden konnten. In der 12. Woche wussten wir dann warum: Dort war ein Hämatom, was jetzt aber nicht mehr da ist. Durch die Blutungen habe ich Magnesium genommen und in Kombination mit Eisen (es wurde natürlich getrennt eingenommen) schlug es so sehr auf meinen Magen, dass ich viel gebrochen habe. Dadurch habe ich das Eisen erstmal abgesetzt und die Übelkeit wurde zwar besser, ist aber nach wie vor da. Obwohl statistisch gesehen die jetzt auch weg sein sollte, gibt es immer noch Tage, an denen ich brechen muss. Von zwei ml am Tag, bis zu alle zwei Tage ist einfach alles dabei. Ich ernähre mich sehr viel von trockenem Bio-Knäckebrot und Wasser. Wenn hier gekocht wird, probiere ich alles mitzuessen, aber merke sofort, wenn es meinem Bauch nicht gut tut und lasse es dann sein.

Darum ging es mir so übel!

Dies ist also die Erklärung der letzten Wochen, warum es mir so dreckig geht bzw. ging. Ich habe nun ein Medikament verschrieben bekommen, was aber erst in 10-14 Tagen hier sein sollten – mittlerweile habe ich sie hier. Diese wurden aus Norwegen importiert – die ganze Welt ist verrückt. Diese Übelkeit, plus das Brechen, plus die quasi nicht vorhandene Kinderbetreuung zu Corona Zeiten ließen es für mich einfach nicht zu, dass ich arbeite. Deswegen bin ich seit Wochen krank geschrieben. Das alles zusammen finde ich schon extrem belastend, weil ich gerne Arbeite und dem Team nicht mehr Arbeit machen will. Gleichzeitig gibt es ein Zeitfenster von 3-4 Stunden, an dem es mir sehr gut geht. Das ist meistens Abends, wo ich durch das gesetzt nicht mehr arbeiten darf und Nachmittags, wo ich auch mal froh bin, normal die Zeit mit den Kindern zu verbringen. Aber nun nochmal zu diesen Medikamenten: Sie wirken. Aber: Wenn ich sie nehme, darf ich kein Auto mehr fahren. Und vor allem, sie machen unendlich müde. Zwei darf ich maximal am Tag nehmen, immer dann, wenn mir übel wird. Und zack – dann muss ich mich hinlegen, weil sie mich umhauen…

Geschrieben von Hanna

Ich bin Hanna, 28 Jahre jung. Gebürtig komme ich aus einer kleinen Stadt in Schleswig-Holstein. Mittlerweile lebe ich mit meinem Mann und unseren zwei Söhnen im Münsterland.

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4 Kommentare

4 Kommentare

  1. Ooooh, herzlichen Glückwunsch!!!

    Antworten
  2. Herzlichen Glückwunsch! Dann wünsche ich euch vorab schon einmal frohe Weihnachten mit dem neuen Familienzuwachs! :)

    Antworten

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