Irgendwo habe ich es schon einmal angedeutet, dass wir auf der Suche nach einem zweiten Auto sind. Nein, besser gesagt waren! Warum wir ein zweites Auto brauchen?

Gründe dafür ist einfach die folgenden:

  • Eher sporadisch ausgebaute Infrastruktur von Bus und Bahn.
  • Bus und Bahn sind hier teuer – zu teuer meines Empfindens!
  • Meine bald beginnende Arbeit von 10h die Woche würde die Anreise mit Bus und Bahn nur dann zulassen, wenn ich mich „abhängig“ mache, dass jemand Noah vom Kindergarten abholt und das möchte ich nicht.
  • So kann ich die Einkäufe auch dann erledigen, wenn Mathias arbeiten ist.
  • Einfach die Freiheit zu haben und spontan sein zu können um z.B. auch mal mit Noah alleine schwimmen fahren zu können.

 

Nachdem der Entschluss gefasst war, war die Frage: Gebraucht oder Neu?
Ursprünglich war mal angedacht, dass ich den Twingo meiner großen Schwester übernehme, da die durch Familienzuwachs auf ein Familienauto umsteigen. Einziger Hacken: Das Auto wird erst Februar/ März 2015 frei. Definitiv zu spät für uns. Also haben wir uns auf dem Gebrauchtmarkt umgesehen und schnell festgestellt: Ganz schön teuer die gebrauchten. Also haben wir nebenbei nach Neuwagen geschaut.

 

Ins Auge gefasst hatten wir den Kia Picanto. Nettes Angebot zur WM und da gibt’s sogar die Möglichkeit mit LPG, der nicht wirklich teurer als der 85 PS Motor ist. Also sind wir einfach mal zu einem Händler gefahren und haben ihn Probegefahren. Da gefiel er uns dann eher mittelmäßig. Dafür, dass wir den 85 PS Motor probegefahren sind, war davon nicht wirklich viel zu merken. Maximal 140 km/h war auf der Autobahn möglich, danach fing das Auto an unruhig zu werden. Zudem war das Angebot auf dem zweiten Blick nicht mehr so richtig interessant. Rabatt war auch nicht wirklich möglich.

Weil wir eh noch mal zu Mathias‘ Citroen Händler mussten, weil er einen Hagelschaden aus den letzten Tagen mitgenommen hat, haben wir uns dort mal beraten lassen. Der neue C1 von Citroen wurde vorgestellt. Den gibt es ja noch gar nicht. Dafür wurde ebenfalls ein Angebot gemacht, was uns im Nachhinein nicht mehr gefiel. Den Grund dafür gab’s bei Auto Nummer drei:

Eigentlich sind wir recht spontan mal bei Volkswagen reinspaziert und haben Angebote für den VW up! eingeholt. Dabei ist aufgefallen, dass auch dort ein Jahreswagen oder ähnliches kein Sinn macht, da man den Cup up! mit 0,0%-Finanzierung bekommt. Ziemlich unschlagbar. Ein Angebot haben wir ebenfalls bekommen und wir müssen sagen, dass wir recht überrascht waren. Wir hatten das Wort Nachlass oder Rabatt noch gar nicht in den Mund genommen und waren schon relativ weit entfernt vom Listenpreis. Eine Woche später sind wir Probe gefahren und waren sowas von Überrascht! Im Vergleich zum Kia hatte der up! „nur“ einen 75 PS Motor, trotzdem war er wesentlich besser zu fahren. Und es ist überraschenderweise auch möglich ohne ein unangenehmes Gefühl 170 km/h auf der Autobahn zu fahren. Im Vergleich zum Angebot vom C1 sollte er gleich viel kosten, hat aber ein paar Gimmicks mehr, wie Start & Stopp, abgedunkelte Scheiben hinten, Alu-Felgen, Einparkhilfe hinten, Lederlenkrad und -schaltknauf.

Nach dem Probefahren vom up! stand für uns fest: Wir nehmen den up! Andere Alternativen gab es kaum, denn sie kamen preislich nicht an den Up! heran.

Author

Mama Hanna (25Jahre jung) kommt gebürtig aus einer kleinen Stadt mitten in Schleswig-Holstein. Seit 2011 wohnt sie mit ihrem Mann (2016) im Münsterland. Der gemeinsame Sohn kam 2014 auf die Welt und machte sie zur Familie.

3 Comments

    • Hanna Reply

      Das zeig ich Mittwoch, bzw eher Donnerstag – am Mittwoch dürfen wir ihn nämlich endlich abholen :)

  1. Pingback: Up!Gefahren – Auch für kleine Familien | Familiert

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