Mein idealer Arbeitgeber

Veröffentlicht am

29. Juni 2015

Geschrieben von

Hanna

Kategorien

Ich habe euch letztens geschrieben, dass für mich nicht die Gleitzeit einen Arbeitgeber zu einem familienfreundlichen Unternehmen macht. Und weil ja alle immer wunderbar meckern können, mag ich heute mal erzählen, wie für mich ein idealer Arbeitgeber in meinen Vorstellungen sein müsste.

1.        Kindergarten

Ich fände es wichtig, dass das Unternehmen entweder selbst einen Kindergarten hat, oder zumindest bei den Gebühren für den Kindergarten unterstützt. Auch ich durfte die Erfahrung machen, dass sich mein Arbeiten quasi nicht gelohnt hat. Mein nebenher arbeiten in der Elternzeit gab weniger Einnahmen, als der Kindergarten gekostet hat. Entweder ein Betriebskindergarten oder das bezahlen des Kindergartens finde ich einen essenziellen Punkt, wenn Frau (und Mann) nach der Geburt eines Kindes wieder arbeiten möchten.

2.        Flexible Arbeitszeiten

Und das spielt in den Punkt Gleitzeit etwas rein. Ich möchte gerne zumindest die meiste Zeit der Woche frei entscheiden können, wann ich gerne arbeiten möchte. Ich persönlich bin ein Abend und Nacht Mensch. Ich kann ohne Probleme bis Nachts um 2 Uhr arbeiten. Das stört mich gar nicht. Meistens bin ich dann sogar wesentlich produktiver. Bei meinem jetzigen Arbeitgeber geht das nicht. Und mal ehrlich: Immer, wenn ich mir vornehmen um 6 Uhr anzufangen, klappt es nicht. Erst recht nicht mehr, seitdem wir zwei Autos haben und ich auch alleine fahren kann.

3.        Home Office

Als dritten Punkt wünsche ich mir die Option auf Home Office. Mir ist klar, dass man nicht zu 100% von zuhause aus arbeiten kann. Aber ich hätte kein Problem damit, wenn man nur 2 Tage die Woche (beispielsweise) zur Arbeit kommt und dort alles wichtige in Terminen klärt. Denn ehrlich gesagt: Wenn man im Büro arbeitet, ist die Hemmschwelle geringer. Das bedeutet: Menschen kommen vorbei uns fragen Sachen, die sie selbst herausfinden können und unterbrechen einem so im Arbeitsfluss. Sobald man sich das Büro mit mehr Leuten teilt und nebenbei Telefoniert wird, ist’s zumindest bei mir mit der Konzentration hin.

Kombiniert man die Flexiblen Arbeitszeiten mit dem Home Office, wäre ich persönlich gerne Bereit dann zu arbeiten, wenn mein Kind schläft. Und dann, dann wäre ich auch bereit Vollzeit zu arbeiten. Denn dann kann man die Arbeit in die Schlafenszeiten vom Kind legen. Und hat keine Pendelwege, die man zumindest bei unserer Pendelzeit immer beachten muss.

Wie müsste euer ganz persönliche Arbeitgeber denn aufgestellt sein, dass es am besten zu euch und eurem Lebensmodell passt? Oder seid ihr zufrieden, wie es ist?

Geschrieben von Hanna

Ich bin Hanna, 28 Jahre jung. Gebürtig komme ich aus einer kleinen Stadt in Schleswig-Holstein. Mittlerweile lebe ich mit meinem Mann und unseren zwei Söhnen im Münsterland.

Weitere Beiträge, die dich interessierten könnten…

Meine Schwangerschaft in der Corona-Zeit

Meine Schwangerschaft in der Corona-Zeit

Vorweggenommen, ich glaube dieser Beitrag wird einen negativen Hau haben. Eigentlich habe ich mir vorgenommen, dazu gar nichts mehr weiter zu sagen, aber irgendwie muss es dann doch raus. Ich bin mittlerweile in den letzten Zügen der Schwangerschaft. Um die 50 Tage...

mehr lesen
Ein ganz schön leeres und volles Jahr zugleich

Ein ganz schön leeres und volles Jahr zugleich

Heute ist der letzte Tag in 2021. Ein Jahr, was für mich *puff* irgendwie direkt in 2020 übergeht. Ich muss immer wieder überlegen, was 2020 und was wirklich n 2021 passiert ist. So ist es auch so gewesen, dass ich selbst im Dezember bei Daten oft noch 2020...

mehr lesen
Entscheidungen treffen und befreiter leben!

Entscheidungen treffen und befreiter leben!

Neulich habe ich bei Instagram mal wieder einen langen Post geschrieben, der meine aktuelle Situation sehr widerspiegelt! Auch mein letzter Beitrag spielt dort mit rein. Neulich sagte ein Freund zu mir "Hanna, du strahlst so! Dir tut die Elternzeit ja richtig gut!" -...

mehr lesen

1 Kommentare

1 Kommentar

  1. Ich werde vermutlich auch Typ Homeoffice sein, das wäre die Perfektion zumindest. Hier in der Gegend gibt es halt die flexiblen Kindergärten und auch die Kindergärten direkt an den Unternehmen dran. Wäre evtl. für deinen Arbeitgeber auch irgendwann mal etwas, damit sie ihre Attraktivität weiter steigern können.
    In der Bank hätte das auf keinen Fall geklappt. Maximal als Teilzeitkraft, aber dann hätte ich eh nur hin und her hüpfen müssen und es hätte dann doch nicht geklappt. :/

    Antworten

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.