In der Zeit von heute hören wir immer mehr von der allgegenwärtigen Erreichbarkeit. Keiner schaltet das Handy mal aus oder lässt es freiwillig zuhause. Denn schon lange ist das Handy kein reines Telefon mehr, sondern auch Fotoapparat, MP3-Player, Spielkonsole und, und, und… Lego hat zur Kampagne Donotdisturbe aufgerufen – das Thema sollten wir Eltern und alle mal vor Augen führen und uns selbst hinterfragen. Spielen wir mit unseren Kindern denn wirklich noch ungestört? Die Frage muss sich jeder selbst stellen. Und ich habe sie mir auch gestellt. Ich habe mir eine Auszeit genommen und ganz bewusst mir keinen Druck gemacht, z.B. mindestens jeden 2. Tag ein Foto zu posten. Ich habe einfach mal komplett darauf verzichtet. In vielen Momenten habe ich sogar das Handy komplett zuhause vergessen oder war für 2 Tage einfach mal nicht erreichbar. Das haben auch einige Bloggerfreunde gemerkt ;) Eigentlich ist es für mich gar nichts…

Bevor wir Eltern wurden war vieles einfacher. Also zwecks zur Arbeit kommen und wieder nach Hause. Wir sind nämlich einfach zusammen gefahren. Ich musste mir angewöhnen früh aufzustehen – aber das war okay. Während Mathias das Auto fuhr, konnte ich noch eine halbe bis ganze Stunde im Auto schlafen – da ging das noch. 2014 zog unser Zweitwagen ein! Anfang 2014 wurde unser Sohn geboren. Im August habe ich in meiner Elternzeit für ein paar Stunden in der Woche wieder gearbeitet. Und dann stellte sich die Frage: „Wie komme ich nur zur Arbeit?“. Wir haben in einem kleinen Dorf gewohnt. In den Niederlanden waren wir schneller, als in Münster (wo wir arbeiten). Die Zugverbindung war einfach nur bescheiden, weil wir a) Umsteigen mussten und b) dann auch noch 30 Minuten Aufenthalt an einem kleinen Bahnhof hatten, der nicht mal einen Bäcker hat. Außerdem musste ich auch noch zeitweise nach Hameln…

Wir waren am Wochenende aus, und haben uns zusammen mit meiner Schwester und ihrem Freund, einen schönen Abend in Münster gemacht. Nach dem Flammkuchenessen im Le Feu sind wir ins Musical gegangen. Wie? Musical in Münster? Sowas gibt’s doch nur in Oberhausen, Hamburg, Stuttgart und Co.! Denkste! Im Konzertsaal der Waldorfschule fährt das Freie Musical Ensemble Münster einmal im Jahr richtig auf! Letztes Jahr hat mir meine Schwester Musical-Karten für „Imagine This“ geschenkt: Ein Stück aus der Sicht der Juden zur SS-Zeit. Das war das erste Musical, was ich von der Gruppe des Freien Musical Ensemble Münsters je gesehen habe. Es war bewegend, einfach krass und hat sehr zum Nachdenken angeregt. Das Ensemble selbst hatte das rund 3 Stunden lange Stück übersetzt. Die Qualität des Schauspiels und des Orchesters war überwältigend! Das Musical Parade In diesem Jahr wird das Stück „Parade“ aufgeführt. „“Parade“ beruht auf der wahren Geschichte des…

Regelmäßig zu meinem Geburtstag schalte ich meine Facebook Timeline auf privat. Zumindest dann, wenn ich selbst dran denke. Dann stelle ich ein Posting online, was irgendwas mit der Zahl meines Geburtstages zu tun hat. Oft ist es Nerdig. Das liegt einfach ein bisschen an mir ;) Sekunde für Sekunde Dieses Jahr war es 819.936.000. ohne weitere Angaben. Ihr wisst jetzt schon, dass es Sekunden sind und habt bestimmt schon längst nachgerechnet und festgestellt, dass es 26 Jahre sind. Dieses Jahr würde ich 26 Jahre alt – und dabei fällt mir ein, ich muss noch manche „Bio“ Texte anpassen… So viel schönes, so viel schlechtes! Es ist Wahnsinn, was in dem einen Jahr passiert ist! Ich habe mich nebenberuflich selbstständig gemacht. Demnächst werde ich dazu nochmal näher was schreiben. Aber endlich habe ich mich breiter aufgestellt und kann das, was ich schon viel nebenbei umsonst für Freunde gemacht habe monetarisieren. Gleichzeitig…

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