Gestern habe ich über unsere Facebookseite einen unsere Facebookseite geteilt. Darunter kam es zu einer Unterhaltung über die Kennzeichnung. Denn abseits, ob und in welchem Maße man Kooperationen mit Firmen machen sollte, erlaube ich mir kein Urteil. Das muss jeder für sich selbst wissen.

Aber was mich stört ist, dass diese Kooperationen nicht richtig gekennzeichnet werden. Oftmals ist am Ende eines Textes ein „Sponsored by“ vermerkt. Dies ist aber in den seltensten Fällen korrekt. Und weil es mich persönlich bei anderen Blogs richtig stört (ich bin für Transparenz gegenüber dem Leser!), aber anscheinend nicht alle wissen, wie es richtig geht, es aber gerne richtig machen würden, gibt es hier eine einfache Zusammenfassung:

[dt_quote type=“pullquote“ layout=“left“ font_size=“big“ animation=“none“ size=“1″]Hinweis: Ich bin kein Jurist oder Experte auf diesem Gebiet! Die entsprechenden Quellen, auf die ich mich hierbei berufe, zu den Absätzen sind angegeben.[/dt_quote]

 

Wie kennzeichne ich Kooperationen mit Firmen, wo ich ein Produkt zur Verfügung gestellt bekommen habe, aber keine Bedingungen daran gebunden sind?

Bei solch einem Fall reicht in der Regel der Satz am Ende „Wurde mir/ uns zur Verfügung gestellt“. Bitte macht nicht den Fehler und schreibt „Sponsored by“ wenn euer Blog deutschsprachig ist. Hier solltet ihr es dem Leser so einfach wie möglich machen. Denn nicht jeder kann englisch und versteht, was damit gemeint ist.

Quelle: Rechtsanwalt-Schwenke, Legal Tribune Online

 

Wie sieht das mit Kooperationen aus, bei denen ich Geld bekommen habe?

Sobald du für einen Artikel Geld erhältst, musst du dies als Werbung bzw. Anzeige kennzeichnen. Dies muss zwingend vor dem eigentlichen Artikel gemacht werden, wenn dieser sich nur um das Produkt des Kooperationspartners handelt – sprich ein fertiger Artikel gegeben wurde, oder ihr beauftragt wurdet einen Artikel über das Produkt zu schreiben.

Quelle: Rechtsanwalt-Schwenke

 

Und bei Kooperationen, bei denen ich am Ende das Produkt behalten darf?

Das ist der gleiche Umstand, wie beim Punkt, wo für eine Kooperation Geld bezahlt wird. Sobald es einen geldwerten Vorteil gibt, muss dies als Werbung bzw. Anzeige gekennzeichnet sein.

Quelle: Rechtsanwalt-Schwenke

 

Ich bin von einem Produkt völlig überzeugt und möchte es aus freien Stücken vorstellen… ist das auch schon Werbung?

Nein. Es ist erst dann Werbung, wenn du dafür von einem Unternehmen eine Gegenleistung erhältst. Sprich Geld oder einen Geldwertenvorteil. Sobald du für ein Produkt brennst und es aus freien Stücken vorstellen möchtest, weil es dir am Herzen liegt, brauchst du hier nichts weiter beachten.

Quelle: Rechtsanwalt-Schwenke

 

Ich mach Youtube-Videos, gibt es da auch Vorgaben?

Ja! Hier muss die Werbung ebenfalls im Video selbst gekennzeichnet werden. Ausnahme dabei sind Gewinnspiele. Sobald ein Produkt im Hintergrund bewusst platziert wird und Geld von einem Unternehmen gezahlt wird, muss im Video 3 Sekunden lang ein „P“ integriert werden. Da zuvor noch erklärt werden muss, was das „P“ zu bedeuten hat, hat es sich etabliert zuvor eine Sekunde lang „unterstützt durch Produktplazierung“ einzublenden und dieses dann durch das „P“ zu ersetzen.

Sobald das Produkt jedoch in den Vordergrund gesetzt wird, weil damit in irgendeiner Weise aktiv gearbeitet wird, muss im Video „Dauerwerbesendung“ eingeblendet werden.

Für genaue Informationen lest euch bitte unbedingt die Richtlinien von Google durch, diese verweisen auch auf das einhalten der geltenden Gesetze.

Quelle: Rechtsanwalt-Schwenke

 

Was jedem bewusst sein sollte: Sobald Kooperationen eingegangen werden, ist eine Gewinnerzielung beabsichtigt und es ist notwendig, dafür ein Gewerbe anzumelden. Darüber hat Sarah einen guten Bericht geschrieben, wie dies bei Bloggern funktioniert.

Und wenn ihr euch jetzt fragt: Wie kann ich das mit dem Kennzeichnen von Werbung schön machen, dass es nebenbei auch noch gut aussieht, dem empfehle ich folgende Anleitung: Werbung-Button einfügen.

Hanna
Author

Mama Hanna (27 Jahre jung) kommt gebürtig aus einer kleinen Stadt mitten in Schleswig-Holstein. Seit 2011 wohnt sie mit ihrem Mann (2016) im Münsterland. Der gemeinsame Sohn kam 2014 auf die Welt und machte sie zur Familie. Ende 2018 gibt es weiteren Nachwuchs.

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