Sobald man ein Kind hat, kauft man immer nur noch für dieses oder diese ein. Das hat zumindest heute meine große Schwester gesagt, als wir mal wieder durch die Stadt von Eckernförde geschlendert sind und ich ein paar Sachen für unseren Sohn gekauft habe.

Und dabei stellt sich mir mal wieder die Frage: Wie kaufen wir eigentlich eigentlich ein? Kaufen wir wirklich physisch in der Stadt? Oder eher bequem im Internet? Und wenn wir im Internet kaufen, in welchen Geschäften kaufen wir da eigentlich? Dabei mag ich nicht zwischen Kleidung und Spielzeug differenzieren. Aber sowas wie Lebensmittel und Windeln schließe ich hier mal bewusst aus.

 

Zuhause

Bei uns zuhause auf dem Dorf kann man schlecht was für die Kleinen einkaufen. Da kann ich sagen, dass wir für Kleidung ab und zu in die nächste Stadt fahren. Dort gibt es ein H&M, aber so wirklich kaufen wir da auch nicht mehr ein, weil mir die Sachen nicht wirklich gefallen… Kleidung kaufen wir daher zuhause nicht im Laden, sondern bestellen und die immer. Meistens kommt die tatsächlich von Zara. Ich mag dort gerne die Pullover, weil sie Kindgerecht aber nicht wirklich kitschig sind. Andere Kinderkleidung kaufen wir von House of Kids. Andere Shops haben wir da nicht wirklich.

Beim Spielzeug ist das eigentlich ziemlich ähnlich. Dort kaufen wir meistens bei Tausendkind ein. Denn dort gibt es eine große Auswahl aus den verschiedensten Sachen. Zudem bestellen wir bei der Holzfarm ein paar Sachen, ist jedoch erheblich weniger geworden. Einer unserer Neuentdeckungen ist Greenstories – und dort finden wir den Gedanken toll, dass sie nur Spielzeug anbieten, welches Schadstofffrei ist. Darauf versuchen wir ja immer verstärkt drauf zu achten. Genauso, dass die Kleidung ökologisch hergestellt ist. Dazu werden wir euch demnächst nochmal mehr schreiben.

Obwohl wir tagtäglich nach Münster fahren, kaufen wir tatsächlich wenig in den Geschäften. Weil, wenn wir arbeiten, ist es doch ein erheblicher Zeitaufwand, dort nochmal in die Stadt zu gehen. Wenn wir doch mal bewusst dort in die Stadt gehen, dann zählt das MuKK (Münsters ungewöhnliches Kinderkaufhaus) zu unseren Lieblingsgeschäften. Es ist ein riiiiiiesiges Einkaufshaus mit Spielzeug. Und noch vielem mehr. Und das ist nicht nur für kleine Kinder klasse. Dort findet man auch sämtliche Spiele für gelungene Spielabende.

 

In meiner Heimat

Wenn wir bei mir in der Heimat in Schleswig-Holstein sind, dann kaufen wir schon mehr in Geschäften ein. Das Küstenkind in Eckernförde ist hier ganz klar an erster Stelle zu nennen. Wenn nicht sogar das einzige Geschäft. Weil dort sind wir eigentlich immer, wenn wir dort sind. Dort hat unser Sohn auch seine tolle Walkjacke her, auf die wir immer wieder angesprochen werden. Die ersten Schuhe von Kavat kommen auch hier her. Genauso wie meine Manduca, die ich hatte. Und die neuen Hausschuhe, die er heute bekommen hat.

Wie man merkt ist das unser All-Time-Favorit an physischen Geschäften. Und das nicht nur bei uns, sondern zumindest meiner ganzen Familie. Solche Läden kann es viel mehr geben. Und wenn es einen solchen Laden auch bei uns gäbe, dann würden wir definitiv weniger im Internet bestellen…

 

Wie sieht das bei euch aus?

Also alles unter dem Strich gesehen, sind wir wohl die Online-Shopper. Sobald wir im Urlaub sind, wird jedoch relativ wenig bestellt, sondern das Geld Scheinenweise in einem Laden ausgegeben. Ist das jedoch nur bei uns so, weil wir abgeschieden auf dem Land wohnen? Weil wir die Innenstadt von Münster eher selten sehen, weil es nunmal die Stadt ist, in der wir arbeiten und nicht leben?

Mich würde es mal interessieren, wie euer Verhalten da so ist und freue mich, wenn ihr mir erzählen würdet, ob ihr auch zu den Online Shoppern gehört, die ihre 5 Lieblingsshops haben. Oder viel weiter gestreut seid. Oder doch dem einen Einheimischen Lädchen in der Stadt treue Kunden seid und ihr mittlerweile mit Namen angesprochen werden…

Author

Mama Hanna (27 Jahre jung) kommt gebürtig aus einer kleinen Stadt mitten in Schleswig-Holstein. Seit 2011 wohnt sie mit ihrem Mann (2016) im Münsterland. Der gemeinsame Sohn kam 2014 auf die Welt und machte sie zur Familie. Ende 2018 gibt es weiteren Nachwuchs.

4 Comments

  1. Ich mag beides gerne online und offline :D

    Ich wohne direkt bei uns in der Altstadt, wir haben also Fußläufig einiges wo man einkaufen kann (ich frag mich nur warum wir als so große Stadt nicht EINEN richtig schönen Spielzeugladen haben…)
    Ich geb zu ich kauf meistens bei Kik oder Woolworth (weil da der mann arbeitet und es Prozente gibt) sowie viel bei Action. Die läden lassen sich online nicht shoppen. Sonst kaufe ich so gut wie alles andere bei Amazon. Für kleidung gehe ich meinstens ind CentrO auch wenn ich zu 80% frustriert dann doch in die Stadt zurück fahre und bei Kik kaufe, die Große Größen Auswahl ist da einfach besser.
    Centro ist mit Bus nur 10 Minuten, also ich lebe im Shopping Paradies :D Neu Entdeckt habe ich Primark *-* Dafür fahre ich dann auch in die Essener Stadt und da habe ich einfach ALLES wenn nicht in der stadt dann am limbeckerplatz (einkaufszentrum wie das CentrO) Da ich alles Fußläufig erreiche perfekt.

    Zu 70% wird für den Zwerg geshoppt für mich oder schatz eher seltener, aber er wächst ja auch schneller und wir können schuhe hosen und co wirklich austragen ohne das sie zu klein werden :D

    • Hanna Reply

      Dann weißt du ja, was in der Stadt fehlt :D
      Aber sowas ist echt doof… Ich finde, einen Spielzeugladen sollte es in jeder Stadt geben. Das ist immer noch das, was ich mir immer in echt anschauen möchte und es eigentlich gar nicht so wirklich mag, online zu kaufen.

  2. Hallo,

    interessantes, und vor allem stets aktuelles Thema. Unser Kind ist ja noch nicht auf der Welt, aber das was wir haben, haben wir von Freunden und Bekannten, größtenteils. Wir sind zwischendurch schon in einigen Babyläden gewesen, zum Beispiel Babies’R’us oder auch einem lokalen Babymarkt in meiner Heimatstadt. Aber da hat sich mein Portemonnaie vor Angst fast eingenässt. Wer Interesse hat, hier mein Blogeintrag zu diesem Thema vor einigen Wochen: Günstig, aber nicht billig soll’s sein – AbenteuerPapa
    Für die Zukunft habe ich auch wenig Probleme mich auf Baby- und Kinderbasaren umzusehen. Allerdings, liebe Hanna, kennen wir uns in der Welt des Kinderonlineshoppings noch nicht wirklich aus, weswegen ich für deine obengenannten Tipps sehr dankbar bin :) Jako-o war bisher der einzige Online-Shop, den wir genutzt haben. Für Klebefoliendschungelmotivgedöns, oder so ähnlich.

    Gruß

    Kai

    • Hanna Reply

      Bei uns in der Gegend gab es ganz lange gar nicht solche Basare. Und wenn sie heute stattfinden, sind wir irgendwie immer außer Haus :D Sprich: Im Urlaub… Generell finde ich solche Basare auch toll. Die Oma und die Tante gucken in meiner Heimat auch öfter mal nach Kleidung bei den Babymärkten dort. Darum sind wir echt froh!

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