Unser Drama mit dem Folgesitz

Veröffentlicht am

28. Januar 2015

Geschrieben von

Hanna

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K1 ist riesig! Das ist unsere Erkenntnis, aus unserer Kindersitzsuche. Und die war genauso wenig einfach, wie meine Suche nach einem Buggy, der zunächst meinen Ansprüchen erfüllen sollte und dann auch noch in den Kofferraum eines VW up!s passen sollte. Und anscheinend hatte ich auch diesmal wieder viel zu hohe Ansprüche für den idealen Autositzt.

Fakten und Ansprüche

Unsere Fakten: K1 ist fast 12 Monate, trägt Kleidungsgröße 92 und wiegt dabei ungefähr 12 Kilo. Der Kindersitz soll außerdem in einen VW up! passen.

Meine Ansprüche: Ich möchte einen Reboarder, den man auch vorwärts benutzen kann. Aus dem einfachen Grund, weil ich mein 3 jähriges Kind nicht dazu zwingen werde rückwärts zu fahren, wenn er das nicht mehr möchte. Dennoch wollte ich noch nicht, dass er jetzt schon vorwärts fährt. Außerdem sollte der Sitz die Gruppe 1 und 2 abdecken. Da K1 ja aus der Babyschale rausgewachsen ist, bräuchten wir die Größe 0 gar nicht mehr, also warum dafür noch Geld ausgeben? Zusätzlich sollte er in meinem up! auf der Rücksitzbank genutzt werden dürfen, weil ich es persönlich als Ablenkung empfinden würde, wenn K1 neben mir auf dem Beifahrersitzt sitzt.

Die Auswahl

Aus meinen Ansprüchen verringerte sich die Auswahl der Sitze rapide und es blieben in meiner Excel-Tabelle (ich liebe Excel-Tabellen um die Übersicht zu behalten!) noch genau vier Modelle übrig. Davon war bei zweien aber nicht klar, ob die im up! eingebaut werden dürfen. Und wenn ja, ob hinten. Also blieben erst einmal nur zwei über. Davon hatte einer bei einem Test nur die Note 3,6 bekommen. Ich weiß, dass die Test im Bereich der Reboarder oftmals weniger aussagekräftig sind, aber genau in dem Bereich der Sicherheit, der mir wichtig ist, hat dieser Sitz die meisten Abstriche gemacht.

Durch ein paar Kommentare von Sebastian (I am your father) kam ich dann auf die folgende Idee: Ist es wirklich so schlau nur in der Gruppe 1 und 2 nach Reboardern zu schauen? Denn ab Gruppe 2 wäre es mir definitiv egal, ob das Kind vorwärts fährt oder nicht. Und ab dem Bereich gibt es gute Sitze, die nicht mehr so teuer sind. Also habe ich das ganze nochmal mit einem Reboarder der Gruppe 0 und 1 durchgerechnet. Dazu dann einen guten Sitz der Gruppe 2 und 3 gerechnet und festgestellt: So viel unterschied macht das ganze überhaupt nicht. Mehr noch: Es hat den Vorteil, dass Kind Nummer zwei den Reboarder übernehmen kann, so spart man sich bei dem Kind, einen Sitz.

In der Gruppe 0 und 1 haben wir uns dann nochmal den Sirona von Cybex angeschaut. Dort haben K1 nochmal reingesetzt und unsere Feststellung gemacht, dass wir einen Riesen zum Sohn haben! Denn in diesem Sitz wäre kaum noch Luft nach oben. Als zweites wollten wir uns nochmal den Dualfix von Britax Römer genauer anschauen. Ja, ich weiß, dass der schlechter im Test abgeschnitten hat. Aber, wenn ma sich den Test mal durchliest, dann liegt es lediglich daran, dass man darin ein Neugeborenes nicht gut anschnallen kann. Im Happy Baby – dem Geschäft wo wir uns die Sitze angeschaut haben – hatten sie ihn aber schon aufgrund der schlechten Testergebnisse aus dem Programm genommen.

Da dieser Laden aber seit unserem letzten Besuch vor etwa einem halben Jahr krass an Reboardern zugelegt hat, haben wir uns nochmal alle möglichen angeschaut. Der Anspruch, dass er länger alten soll, aber auch vorwärts eingebaut werden kann blieben. Und ich kann euch sagen: Wir sind mit einem Sitz von BeSafe tatsächlich glücklich geworden. Mehr dazu könnt ihr am Freitag ausführlich lesen.

Geschrieben von Hanna

Ich bin Hanna, 28 Jahre jung. Gebürtig komme ich aus einer kleinen Stadt in Schleswig-Holstein. Mittlerweile lebe ich mit meinem Mann und unseren zwei Söhnen im Münsterland.

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2 Kommentare

2 Kommentare

  1. Ich mag es, wie du deine Erfahrungen teilst! Das hilft später vielen bestimmt sehr (auf sich selbst zeig…)

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    • Das freut mich, dass du sowas hilfreich findest. Das ist der Grund, warum ich solche Dinge mit euch teile

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