Dieser Post liegt schon etwas länger als Entwurf hier bei mir rum. Endlich komm ich auch mal dazu ihn fertig zu schreiben. Vorher möchte ich sagen: Ich bin jetzt ende des 9. Monats – 36. Woche – und würde in diesem Zustand nicht mehr großartig vereisen. Mal davon abgesehen, dass es auch gar nicht mehr so einfach möglich ist.

Im November (20. – 27. Nov ’13 oder auch vor 5-6 Wochen), ich war in der 29. und 30. Schwangerschaftswoche, waren wir in unseren letzten großen Urlaub ohne Kind. Wir wollten damals ursprünglich „nur“ eine Woche an die Nordsee, vielleicht in Holland. Als wir dann aber genauer darüber nachdachten, dass wir ja bald zu dritt sind, haben wir beschlossen, dass wir noch einmal so richtig Urlaub machen. Mit wegfliegen und so. Weil wir beide der Ansicht sind, dass man das nicht unbedingt mit einem Kleinkind machen müsse – außerdem sind die Urlaube dann sowieso für Schleswig-Holstein an der See „gebucht“, denn Ticktack-Oma&Opa, als auch Oma, Opa und Nenn-Oma, sowie Tante und Onkel wollen bestimmt auch mal etwas vom Kleinen haben…

Also war der Entschluss gefasst: Wir fliegen nach Madeira!

Und ich kann nur sagen: Zum Glück haben wir das gemacht! Es fing schon recht lustig an, als in Düsseldorf extra wegen mir der Metaldetektor ausgeschaltet wurde, damit ich die Strahlungen nicht abbekomme – Mathias fand das weniger lustig, der stand nämlich in der Reihe hinter mir und musste mit allen anderen eine viertel Stunde warten, bis das Ding wieder hochgefahren war.

Auf Madeira selbst war es wunderschön! Wir haben viel unternommen, sind gefühlt die ganze Insel drei mal abgefahren, waren im Meer baden:

Strand Madeira

Und sind in den Wolken spazieren gefahren:

in den Wolken Madeira

Das typische wandern auf Madeira haben wir ausgelassen, dafür haben wir aber so ein wenig umhergelaufen und haben kleinere Berge bestiegen:

Bergsteigen 8. Monat

Klar war das ganze auch ein wenig anstrengend:

k.o. Madeira

Aber es war genau das richtige, was wir – vor allem ich – gebraucht haben. Und richtig süß waren die Portugiesen. Schwanger in Portugal zu sein ist ein Traum! Man wird nicht schief von der Seite angeschaut. Die Menschen freuen sich mit einem, man bekommt sogar Vorrang an langen Schlangen im Supermarkt, es gibt extra Parkplätze – was manchmal schon ziemlich praktisch war… Allgemein darf man in Schlagen sich nach ganz vorne stellen. Auch am Flughafen. Aber dafür waren wir zu typisch deutsch. Deutsche mögen es ja bekanntlich, sich in Schlangen anzustellen.

Author

Mama Hanna (25Jahre jung) kommt gebürtig aus einer kleinen Stadt mitten in Schleswig-Holstein. Seit 2011 wohnt sie mit ihrem Mann (2016) im Münsterland. Der gemeinsame Sohn kam 2014 auf die Welt und machte sie zur Familie.

3 Comments

  1. Hihi, du hättest nicht verraten dürfen, dass man in Portugal als Schwangere gewisse Privilegien bekommt. ;) Jetzt schnallen sich sicherlich viele ein Kissen drunter oder so. ^.^

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