Heute erzähle ich euch mal über ein Thema, was sonst bisher nur nebenbei erzählt wurde. Wir möchten euch ein bisschen über unsere Wohnsituation erzählen.

Wir wohnen in einem kleinen Dorf im gefühlten Nirgendwo. Knapp 3,5 tausend Einwohner wohnen hier. Dieses Dorf ist so wunderbar an Münster angebunden, dass wir im Idealfall (abseits des Berufsverkehrs) 35 Minuten mit den Auto zur Arbeit brauchen. Nun ist es so, dass die Kita-Zeiten dann aber nicht mit den Fahrzeiten zusammenarbeiten. Also müssen wir hier von der Realität sprechen. Dann brauchen wir ungefähr eine Stunde. Nun ist es aber so, dass der Verkehr morgens nach Münster katastrophal ist. So kann es auch mal sein, dass wir 1,5 Stunden zur Arbeit brauchen. Mein Rekord liegt bei 2 Stunden. Der Verkehr ist einfach unberechenbar.

Unser Dorf, in dem wir wohnen, gibt es zwar einen Bahnhof. Aber wenn wir mit dem Zug zur Arbeit fahren, müssen wir zum Einen umsteigen und stehen 20 Minuten am anderen Bahnhof. Und insgesamt fahren wir dann eine Stunde und 10 Minuten bis zur Arbeit. Bisher lohnt sich das für uns einfach nicht. Und weil wir so doof an Münster angebunden sind, müssen wir halt mit 2 Autos zur Arbeit fahren. Was anderes macht hier leider wenig Sinn.

Außerdem müssen wir ganz viel in unserer Wohnung hinter den Türen verstauen. Wir leben mit 3 Personen auf knapp 70 qm. Und da sind die Schrägen noch gar nicht mit eingerechnet. Wir haben das Wohnzimmer schon halbiert, damit wir ein Büro zuhause haben. Denn den brauchen wir, wenn wir zum Beispiel mal Home Office machen oder Mathias für sein Studium lernt. Unsere frühere Abstellkammer ist Noahs Kinderzimmer geworden. Wir haben einfach keinen Raum oder Schrank, wo wir das Bügelbrett, den Wäscheständer oder den Staubsauger lassen können. Bügelbrett und Wäscheständer sind in der Küche hinter der Tür. Und Noah hat damit auch schon des Öfteren Bekanntschaft gemacht.

Und was soll ich euch sagen? All das wird bald ein Ende haben. Einziger Knackpunkt: Wir bekommen keinen Kindergartenplatz für Noah so schnell. Wir werden in einen Ort ziehen, wo ein Bahnhof ist. Wo wir klar definierte 40 Minuten zur Arbeit fahren werden. Wir werden auf ein Auto verzichten können. Wir werden auf knapp die doppelte Wohnfläche kommen (und das ohne Schrägen!). Wir werden einen Garten haben.

Schade ist nur, dass wir nicht sagen können, wann wir umziehen. Aber wenn wir im März die Schlüssel haben – alle Sachen, die Unterschrieben werden mussten, wurden bereits unterschrieben… – dann werden wir euch das auch noch ein mal zeigen. Weil es für uns ganz großer Zufall war. Und das Haus genau so ist, wie wir selbst gebaut hätten!

Aber hey: WIR HABEN ENDLICH EIN HAUS! Und deswegen sind wir schon nebenbei für die Einrichtung am gucken. Wir brauchen eigentlich nur einen Esstisch und Stühle für das Esszimmer, weil wir das bisher nicht hatten. Außerdem soll Noah ein neues Zimmer bekommen. Alles andere werden wir wohl von Zuhause mitnehmen. Wenn ihr also Ideen für Kinderzimmer habt, dann schickt die mal. Wir sind uns da noch nicht ganz einig ;)

Damit sind dann auch all unsere Geheimnisse ausgeplaudert. Dies waren die Gründe, warum wir in letzter Zeit recht still waren. Die letzten Tage hätten einfach gerne 48 Stunden haben können… Nun ist das meiste aber erstmal geregelt.

Unser Wohnsituation - Warum wir uns ein Haus gesucht haben.

Author

Mama Hanna (25Jahre jung) kommt gebürtig aus einer kleinen Stadt mitten in Schleswig-Holstein. Seit 2011 wohnt sie mit ihrem Mann (2016) im Münsterland. Der gemeinsame Sohn kam 2014 auf die Welt und machte sie zur Familie.

21 Comments

  1. Ich freue mich sehr für euch! Pendelwege sind nervig und jede Minute Einsparung finde ich toll. Und dann noch etwas Eigenes, juchu! :)
    Mein großer Traum. :)

    • Hanna Reply

      Oh ja! Richtig nervig… Und auch so unnötig eigentlich, das wir mit zwei Autos fahren müssen…

      Oh ja. Auch ein richtiger Zufall, dass wir das Haus bekommen haben. Mehr dazu aber mal später… War bis vor kurzem auch noch nicht klar ob wir bauen oder kaufen :)

    • Hanna Reply

      Oh ja – und wie wir uns freuen! Ich kann beim nächsten Stammtisch leider gar nicht, da bin ich in München…

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